Initiative für das Kloster Denkendorf

Klosterhof 5

73770 Denkendorf

klosterdenkendorf@yahoo.com


Am 30.6.2015 schrieb Herr Michael Schneider von der Lebendigen Gemeinde an www.kloster-denkendorf.com: „Liebes Kloster Denkendorf, im Seitenquellentext ist ein Wolfram Metzger erwähnt, vielleicht hat er ja etwas damit zu tun? Ist auch egal, denn ohne konkretes Gegenüber laufen die Anfragen eh ins Leere unabhängig von der Intention…“.


Chapeau ! für die guten IT-kenntnisse.

Ansonsten sind wir anderer Meinung. Unsere Fragen stehen für sich, und es ist egal, WER sie stellt. Sie sind im Internet jederzeit abrufbar, und sie bleiben dort; die website wird die Entwicklung im Kloster Denkendorf beobachten und kommentieren. Wichtig ist, WAS gefragt, gesagt und getan wird.


Nebenbei bemerkt: Auch im Neuen Testament gibt es schöne Beispiele dafür, dass es nicht wichtig ist, WER jemand ist, ob er viel Geld oder einen Titel hat. WAS gesagt und getan wird, das zählt. Wir verweisen auf das Gleichnis des Barmherzigen Samariters, die Erzählung von den Pharisäern und der fußwaschenden Sünderin, oder die schöne Geschichte, wie Jesus die Händler und Geldwechsler aus dem Tempel trieb.

Trotzdem wollen wir ein paar Sätze zu uns verlieren: Wir sind im und um das Kloster Denkendorf herum aufgewachsen. Wo man die Kindheit verbracht hat, ist Heimat, und unsere Eltern wohnen zum Teil noch in Denkendorf. Ausnahmsweise sind wir einmal derselben Meinung wie unsere Eltern. Und wie etliche andere Denkendorfer: das Kloster eignet sich nicht als Standort für ein Heim für alte und gebrechliche Menschen ! Unterschriftensammlung


Mit unseren Fragen wollen wir deshalb einen kleinen demokratischen Beitrag leisten.


Dass es mit dem Demokratieverständnis in der Ev. Landeskirche in Württemberg nicht weit her ist, zeigt die Aussprache der Herbstsynode 2014 zum geplanten Bau im Kloster Denkendorf. Dort wurde eine förmliche Anfrage zum Kloster Denkendorf von Herrn Kirchenoberrechtsdirektor Duncker mit oberflächlichen Allgemeinplätzen beantwortet. Er versuchte den Anschein zu erwecken, dass der Entscheidungsprozess im Einvernehmen mit allen Beteiligten vonstatten ging.


Dem wurde während der Aussprache deutlich widersprochen. Der Verdacht wurde geäußert, dass die Unwahrheit gesagt wurde.


Nach dieser kontroversen Aussprache wurde der Punkt „Kloster Denkendorf“ ins Gesamtpaket des Landeshaushaltes eingebunden und per Handzeichen abgehakt.


Durch diesen Abstimmungstrick gab es keine Möglichkeit, den Streitfall im Detail zu untersuchen: Abstimmungstrick in der Herbstsynode 2014