Jüngste Bauvorhaben

Im Oktober 2013 wurde bekannt, dass die Klostergebäude für eine Einrichtung der Altenpflege genutzt werden sollten.[2] Trotz Kritik aus der örtlichen Bevölkerung und Kirchengemeinde bezüglich der Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit des Projekts[3] wurde im November 2014 die Auslobung eines Neubaus anberaumt.


Im Februar 2015 entschied eine Jury über die Architekturvorschläge; den ersten Preis erhielt ein Architekturbüro aus Stuttgart.[4] Als Betreiber konnten „Die Zieglerschen e.V.“ gewonnen werden, die als Einrichtung der Diakonie bereits das Seniorenzentrum „Martin-Luther-Heim“ in Denkendorf führen.


Ursprünglich waren aus wirtschaftlichen Gründen 60 Pflegezimmer geplant. Aus städtebaulichen und denkmalpflegerischen Gründen wurde das Raumprogramm auf 45 Zimmer reduziert. Insgesamt soll für das Bauvorhaben ein Kostenrahmen von 6,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen.[5] Die Finanzierung für den Bau des Pflegeheims soll mit Krediten über eine GmbH abgewickelt werden, die 100%ige Tochter der evangelischen Landeskirche ist.[6]


Im Juni 2015 meldeten sich Denkendorfer Bürger mit Kritik und 20 Fragen an die Synode der Evangelischen Landeskirche Baden-Württemberg zu Wort, die sich zu großen Teilen auf die Umbaumaßnahmen des Klosters bezogen.[7]

Hoch erhebt sich die Denkendorfer Klosterkirche als dreischiffige Basilika über dem Körschtal und dem Maierhof auf einer Bergnase.

Reizvoll ist die Gesamtanlage mit Maierhof, Klosterhof, Klostersee, Fruchtkasten, Pfarrscheuer und Klostergebäude.

In der Klosterkirche sind besonders sehenswert, z.B. die Vorhalle mit den steinernen Gedenkplatten der Pröbste, ein hochgotischer Christus an der Rückwand des Hauptschiffes, die Kanzel und ein Altarbild im Chor von 1518 und die Krypta.