Wenn das kein Schildbürgerstreich ist:


1) Ein intaktes Kloster, das sämtlichen baurechtlichen Bestimmungen (z. B. Brandschutz) entspricht, wird geschlossen. Die Begründung ist, man wolle Geld einsparen.


2) Die gesamte Klosteranlage wird dem Verfall preisgegeben.


3) Ein paar Jahre später werden die Klostergebäude dann für sanierungsbedürftig erklärt (s. Aus der Sommersynode 2016)


4) Ein Neubau für ein Altenheim wird geplant, das sich von vorneherein nicht trägt (s. 20 Fragen an die Landessynode)


5) Das Finanzierungskonzept des Neubaus ist intransparent. Es ist nicht klar, wer das Risiko trägt (s. 20 Fragen an die Landessynode)


6) Trotz Widerstands aus der Bevölkerung wird das ehrgeizige Bauprojekt mit Hilfe von Abstimmungstricks von der OKR-Verwaltung im Kirchenparlament durchgesetzt (s. Abstimmungstrick in der Herbstsynode 2014)


7) Die erfolgreiche Nutzung der Gebäude zur Unterbringung von Flüchtlingen wird unterbunden (s. Aus der Sommersynode 2016).


8) Das geplante Neubauprojekt genügt den Ansprüchen nicht und wird zum Millionengrab (s. 20 Fragen an die Landessynode).


9) Trotzdem wird behauptet, man könne den Unsinn nicht stoppen, weil dies "Schadensersatzforderungen zu Lasten der Landeskirche" nach sich ziehen würde, und zu einem "Reputationsschaden" führen könnte.

Doch keiner kennt die ominösen Schadensersatzforderungen (s. Aus der Sommersynode 2016).


Das ist ein Schildbürgerstreich


1) DER REPUTATIONSSCHADEN IST DER LANDESKIRCHE BEREITS SICHER


2) AUCH DER FINANZIELLE SCHADEN IST DER LANDESKIRCHE SICHER


Wir warten auf ein transparentes und stimmiges Finanzierungskonzept.


Wir warten auf die detailgerechte Beantwortung aller 20 Fragen an die Landessynode (s. 20 Fragen an die Landessynode))


Unseres Erachtens passt nicht zusammen, einerseits von Sparzwängen und schmerzhaften Einsaprungen zu reden und andererseits

mit dem Geld - den Kirchensteuern des Kirchenvolkes - so verschwenderisch umzugehen.


Diese Art von Sparen und Geldausgeben kann selbst unter ruhigen Protestanten einen unruhigen Protest auslösen.